Muskelkater im Hirn – Teil: 3: Der Markt der Hörtrainings und die Auswahlkriterien

Dieser Artikel ist Teil einer Serie über Hörtrainings. Die ersten Teile findet ihr hier: Teil 1: Besser Hören durch Hörtrainings und Teil 2: Chancen und Grenzen von Hörtrainings.

Der Markt für Hörtrainings ist noch jung und nicht sehr groß. Da Hörtrainings nicht Bestandteil einer Standard-Hörgeräteversorgung sind, gibt es auch keine formalisierten Regeln dafür, was ein Hörtraining genau beinhalten oder erreichen muss. Ich versuche dir hier einen aktuellen Überblick über den Markt zu geben und dazu eine Liste von Auswahlkriterien, die dir helfen sollen, deine Entscheidung zu treffen.

Ein Nackenlautsprecher
Ein Nackenlautsprecher zur Verwendung in Hörtrainings. Foto: Doofe Ohren
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Muskelkater im Hirn – Teil 2: Chancen und Grenzen von Hörtrainings

Dieser Artikel ist Teil einer Serie über Hörtrainings. Den ersten Teil findet ihr hier: Besser Hören durch Hörtrainings.

In diesem Artikel gehe ich auf wichtige Aspekte von Hörtrainings ein. Ich hoffe, dies hilft dir zu entscheiden, ob das etwas für dich ist.

Beachte: Es geht hier ausschließlich um Hörtrainings, die für Menschen gedacht sind, die ihre Schwerhörigkeit mit Hörgeräten versorgen lassen können. Hörtrainings für Menschen mit Cochlea-Implantaten sind hier explizit nicht gemeint.

Ziele von Hörtrainings

Grundsätzlich ist das Ziel von Hörtrainings Menschen mit Schwerhörigkeit zu helfen, ihr Gehirn zu trainieren, um in Kombination mit einem Hörgerät wieder möglichst gut zu hören und weniger Hörstress zu haben.

Ein Mann, der sich beide Hände vor Erschöpfung vors Gesicht hält
Foto von Francisco Moreno auf Unsplash
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Muskelkater im Hirn – Teil 1: Besser Hören durch Hörtraining

Dieser Artikel ist der erste Teil einer Serie zum Thema Hörtrainings. Drei weitere Teile folgen in den nächsten Wochen.

Januar diesen Jahres. Mein Kollege Harald hat sich vorgenommen, etwas an seiner Fitness zu tun. Es nervte ihn, dass er nicht mehr überall mithalten konnte und der Bauchspeck war auch nicht zu übersehen. Also hat er sich ein Mountainbike gekauft, um nun die Berge rauf und runter zu flitzen. Dabei war er auch nicht geizig, sein Mountainbike war richtig teuer und kam mit allerlei coolen Eigenschaften und neustem Schnickschnack. Dann ist er dreimal damit in den Bergen gewesen. Dabei hat er festgestellt, dass das doch ganz schön anstrengend ist und ordentlich Muskelkater gibt. Seither fährt er sein Mountainbike nur noch morgens ins Dorf, wenn er beim Bäcker Brötchen holt und am Wochenende vielleicht mal durch den Park auf asphaltierten Wegen. Manchmal lässt er es auch wochenlang ungenutzt in der Garage stehen. Jetzt wundert er sich, dass er nicht fitter wird und der Bauchspeck eher mehr als weniger wird.

Ein Mountainbike an einen Baum gelehnt. Es liegt Schnee. Etwas daneben liegt ein Rucksack.
Foto von Stan Jacobs auf Unsplash
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